Friesischer Rundfunk

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FRF verlässt zum Jahresende die Ortschaft Sande

Seit 10 Jahren ist der Regionalfernsehsender in der Ortschaft Sande beheimatet. Vieles hat sich in der Vergangenheit technisch und auch personell verändert. Daher muss sich der Fernsehsender der heutigen Zeit anpassen und sich für die Zukunft neu aufstellen. Das jetzige Funkhaus ist jedoch in der Unterhaltung für den FRF zu teuer geworden und die Verbindungsleitungen (Glasfaser), die für die Zukunft benötigt werden, sind erschöpft oder nicht vorhanden. Für das zukünftige Einspeisen auch in das Kabelnetz von EWE und für Telekom Entertain reicht die bisherige Infastruktur nicht mehr aus. Nur mit Baggerarbeiten könnten die neuen Leitungen in das ehemalige Bürgerhaus eingebracht werden. Daher hat sich der Sender ein neues Domizil ausgesucht, wo all das ohne große Kraft möglich ist. Natürlich gibt es noch weitere Gründe, die aber von uns ungenannt bleiben. An dieser Stelle soll auch genannt werden, dass die Gemeinde Sande als Vermieter in den letzten acht Jahren keine Kosten mit dem Haus hatten. Der FRF-Pavillon und der FRF haben alles übernommen, selbst Steuern und Reparaturkosten.

Nicht nur der Friesische Rundfunk ist vom Umzug betroffen. Auch die Unternehmen FRF-Pavillon und die Nordseedrohne GmbH reisen mit. Das ehemalige Bürgerhaus wird am Jahresende der Gemeinde wieder übergeben. Was sich der Sander Rat hinsichtlich Nachnutzung ausgedacht hat, ist dem FRF nicht bekannt. Fest steht jedoch, dass der Sender sehr bemüht ist, gemeinsam mit dem Rathaus eine mögliche Folgenutzung zu unterstützen.

In der letzten Zeit machten Gerüchte die Runde, dass es eine gastronomische Nachnutzung geben wird. Davon ist dem FRF nichts bekannt. Um weitere Gerüchte einzudämmen. möchte der FRF folgendes mitteilen: Seit 2009 ist der FRF-Pavillon im Bürgerhaus im Einsatz und hat in dieser Zeit rund 5.000 Menschen pro Jahr im Rahmen einer Funkhausführung bewirtet. Drei Monate lang wurde vorab mit Bohrhammer und Stichsäge eine Infrastruktur eingebracht. Soll heißen: Bis auf einen Telefonanschluss war im Gebäude nichts vorzufinden, geschweige Internet. Inzwischen sind über 2.000 Meter Kabelleitungen in Kanälen eingebettet worden und das Haus ist voll vernetzt. Es wurde eine neue Küche angeschafft, Tische und Bestühlung gekauft und Kühlanlagen montiert. Die damalige Investitionssumme lag bei knapp 200.000,- EUR (allein Küche und Kühlraum rund 65.000,- EUR). Sollte also ein Nachnutzer gefunden werden, so wird er nach dem Auszug nur leere Räume vorfinden, keine Küche, keine Kühlung - nur einen Telefonanschluss. Nach unserem Kenntnisstand trägt sich die Gemeinde Sande nicht mit dem Gedanken, dieses Haus wieder gastronomisch herzurichten. Auch die Bühnentechnik aus dem Jahre 1992 ist veraltet und nicht mehr brauchbar.

In Kürze wird der Friesische Rundfunk den neuen Standort verraten. Dazu bereiten wir eine Sondersendung vor. Der Termin dieser Sendung wird im Programm des FRF angekündigt.