Der Friesische Rundfunk zieht nach Friedeburg

Loading the player...

Friedeburg- Seit 10 Jahren ist der Regionalfernsehsender in der Ortschaft Sande beheimatet. Vieles hat sich in der Vergangenheit technisch und auch personell verändert. Daher muss sich der Fernsehsender der heutigen Zeit anpassen und für die Zukunft neu aufstellen. Das jetzige Funkhaus ist jedoch in der Unterhaltung für den FRF zu teuer geworden und die Verbindungsleitungen (Glasfaser), die für die Zukunft benötigt werden, sind erschöpft oder nicht vorhanden. Für das zukünftige Einspeisen auch in das Kabelnetz von EWE und für Telekom Entertain reicht die bisherige Infrastruktur nicht mehr aus. Nur mit Baggerarbeiten könnten die neuen Leitungen in das ehemalige Bürgerhaus eingebracht werden. Daher hat sich der Sender ein neues Domizil ausgesucht, wo all das ohne große Kraft möglich ist. Natürlich gibt es noch weitere Gründe, die aber von uns ungenannt bleiben. An dieser Stelle soll auch genannt werden, dass die Gemeinde Sande als Vermieter in den letzten acht Jahren keine Kosten mit dem Haus hatten. Der FRF-Pavillon und der FRF haben alles übernommen, selbst Steuern und Reparaturkosten.

Nicht nur der Friesische Rundfunk ist vom Umzug betroffen. Auch die Unternehmen FRF-Pavillon und die Nordseedrohne GmbH reisen mit. Das ehemalige Bürgerhaus wird am Jahresende der Gemeinde wieder übergeben. Was sich der Sander Rat hinsichtlich Nachnutzung ausgedacht hat, ist dem FRF nicht bekannt. Fest steht jedoch, dass der Sender sehr bemüht ist, gemeinsam mit dem Rathaus eine mögliche Folgenutzung zu unterstützen.

In Friedeburg hat der Fernsehsender in einem ehemaligen Netto-Markt ein neues Zuhause gefunden. Dort wird das neue Funkhaus und auch eine neue Gastronomie "Graf von Friedeburg" untergebracht sein. Der Umzug soll bis Jahresende abgeschlossen sein.